Warum Hitze den Schlaf so empfindlich stört
Damit wir gut einschlafen, muss unsere Körperkerntemperatur um etwa 0,3 bis 0,5 Grad absinken. Dieser Mechanismus ist evolutionär fest verankert — und er funktioniert deutlich schlechter, wenn es auch nachts nicht abkühlt. Bleibt die Schlafzimmertemperatur über 24 bis 26 Grad, verschiebt sich der Schlaf in leichtere Phasen, der Tiefschlaf wird kürzer, und wir wachen häufiger auf, ohne uns morgens daran zu erinnern.
Dazu kommt: Durch das Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe. Ein leichtes Defizit an Magnesium oder Natrium kann sich zusätzlich auf die Schlafqualität auswirken — und erklärt, warum man sich morgens wie gerädert fühlt, obwohl man ausreichend Stunden im Bett verbracht hat.